Altersvorsorge

Die Altersvorsorge der Schweiz muss dringend reformiert werden. Die Defizite steigen jährlich auf rund 7 Milliarden im Jahr 2013 Die geburtenstarke Babyboomer Generation kommt ins Pensionsalter und die hohen Umwandlungssätze der Pensionskasse für zu Finanzierungsschwierigkeiten.

Die Jungfreisinnigen sind bestrebt den Tatsachen ins Auge zu schauen und von Fakten zu besprechen. Es muss rasch eine Reform eingeleitet werden, welche die Finanzierung der AHV wie auch der beruflichen Vorsorge nachhaltig sichert.

Unsere Forderungen sind:

AHV – 1. Säule

  • dasselbe Referenzalter für Mann und Frau
  • die Einführung einer automatischen Schuldenbremse für die AHV
  • auf eine wohlstandsschädigende Erhöhung der Mehrwertsteuer oder der Lohnbeiträge zu verzichten
  • stattdessen eine Erhöhung des Rentenalters und eine Anpassung der Rentenleistungen im Rahmen der Schuldenbremse
  • die Einführung eines flexiblen Rentenalters
  • dass sich die AHV langfristig einzig über Lohnbeiträge finanziert
  • eine Konsolidierung der AHV und höhere Renten durch eine Stärkung des Kapitaldeckungsverfahrens

Berufliche Vorsorge – 2. Säule

  • die Kompetenz zur Festlegung des Umwandlungssatzes und des Zinssatzes für die Altersguthaben den Pensionskassen zu übergeben
  • einen minimalen Gutschriftensatz, der für alle Beitragspflichtigen identisch ist
  • auf eine Senkung des Koordinationsabzugs zu verzichten
  • eine Erhöhung des minimalen versicherten Lohns
  • eine Lockerung der Anlagevorschriften
  • eine freie Pensionskassenwahl für alle Arbeitnehmer

Unsere Forderungen sind klar mehr Selbstbestimmungen für jede einzelne Person und eine transparente und einfache Finanzierung einzig über die Lohnbeiträge.

Weitere Details und Berechnungsbeispiele zur Schuldenbremse finden Sie im Positionspapier der Jungfreisinnigen Schweiz, welches von der Arbeitsgruppe Altersvorsorge erarbeitet wurde.