Agrarpolitik

Der agrarpolitische Dialog fäll oft zugunsten der lokalen Landwirtschaft – jedoch nicht im Interesse der Konsumenten und der Wirtschaft aus. Häufig wird ausgeblendet, dass der herrschende Strukturwandel im Agrarwesen nicht durch Subventionen aufgehalten werden kann. Im Gegenteil: Der Staat bremst die Umgestaltung der landwirtschaftlichen Tätigkeit aus, was das Erwachen für die Bauern von Tag zu Tag härter macht. Deshalb ist ein Umdenken erforderlich:

  • Kurzfristige Ziele: Faire Rahmen- & Marktbedingungen für alle Beteiligten (Landwirtschaft, Konsumenten, Gewerbe & Kanton)
  • Langfristiges Ziele: Schrittweiser Abbau von Produktionsbeiträgen und der Direktzahlungen für gemeinwirtschaftliche Aufgaben

Um einen volkswirtschaftlichen Schaden zu verhindern, ist es elementar, dass man für alle Akteure gleich lange Spiesse schafft. Somit wird der Weg für eine Entpolitisierung der Landwirtschaft möglich. Dies ist insofern wichtig, da der Agrarsektor stark von den staatlichen Interventionen abhängig ist.

Dieser Interventionismus stört die zentrale Funktion von Märkten, deshalb muss der Bund/Kanton für mehr Wettbewerb in den landwirtschaftlichen Märkten sorgen. Viele wirtschaftlich schwache Bauernbetriebe überleben nur dank den Direktzahlungen, die darüber hinaus den Strukturwandel nur verzögern, jedoch nicht aufhalten können. Dieses System gehört abgeschafft und die Produktionsbeiträge und Direktzahlungen für gemeinwirtschaftliche Aufgaben sollen graduell auslaufen.