Medienmitteilung

Die Jungfreisinnigen Kt. Schwyz unterstützen in der Ständeratswahl Pirmin Schwander und sprechen sich einstimmig gegen die Erweiterung der Anti-Diskriminierung-Strafnorm aus.

Am vergangenen Freitag fanden sich die Mitglieder der Jungfreisinnigen im Restaurant Schiff in Pfäffikon zusammen. Vor der Parolenfassung fand ein Hearing für die Neubesetzung des Präsidiums der Jungfreisinnigen Schweiz statt. Die zwei Kandidaten Matthias Müller (Vize-Präsident Jungfreisinnige Schweiz) und Gian Brun (Präsident Jungfreisinnige Zug) kreuzten mit rhetorischer Finesse die Klingen. Die Mitglieder sprachen sich am Ende der Versammlung für eine Stimmfreigabe aus.

Im zweiten Teil des Abends debattierten Silvan Amberg (up!-Vorstand) und Mentari Baumann (Vize-Präsidentin FDP Radigal) über die Erweiterung der Anti-Diskriminierung-Strafnorm. Dabei wurde schnell klar, dass die klassisch liberalen Argumente Ambergs gegen die Reform bei den Mitgliedern auf grossen Zuspruch stiessen. Ein Mitglied fasste die Situation pointiert zusammen: «Der Staat ist der grösste Diskriminierter (Bsp. Verbot der Homo-Ehe). Folglich müsste der Staat sich selbst belangen.»

Auf kantonaler Ebene folgen die Jungfreisinnigen der Parole der Mutterpartei. Wie die FDP sprach sich der Jungfreisinn gegen die Zusammenlegung der zwei Kantonalschulstandorten aus. Im Anschluss befanden die Mitglieder über die Unterstützung von Ständeratskandidat Pirmin Schwander. «Aus strategischer sowie sachpolitischer Perspektive» steht der JFSZ einstimmig hinter dem SVP-Exponent.

Chris Diethelm
Der Autor ist Gymnasiast am Kollegi Schwyz und in Brunnen aufgewachsen. Er ist Präsident der Partei Jungfreisinnige Schwyz.