MEDIENMITTEILUNG, 30. Oktober 2018

Die liberalste Partei im Kanton hielt am 30. Oktober ihre Mitgliederversammlung in Pfäffikon ab. Die Jungfreisinnigen debattierten über die nationale Abstimmungsthemen vom 25. November.

Mit einem sehr kleinem Diskussionsbedarf wurde die Honrkuh-Initiative einstimmig abgelehnt. Die Jungfreisinnige Schwyz stellen sich bewusst gegen die subventionsvermehrende Initiative.

Die Selbstbestimmungsinitiative wurde von ihrem Verfasser Prof. Hans-Ueli Vogt (Nationalrat SVP ZH) vorgestellt. Die Initiative fordert wieder zur Rückkehr zum Status Quo: Bundesverfassung vor Völkerrecht. «Somit kann garantiert werden, dass der Volkswillen so umgesetzt wird, wie es auch das demokratische System fordert.» so Prof. Vogt. Nach einer interessanten und kontroversen Diskussion folgten die Mitglieder der Argumentation vom Gastreferent und stimmten grossmehrheitlich für die Selbstbestimmung zu.

Eine weitere kontroverse Diskussion bildete das Referendum gegen die Sozialdetektive. Argumente wie «IV-Bezüger sind wie Angestellte des Staates, deshalb darf man ihnen auch auf die Finger schauen.» standen der Verhältnismässigkeit gegenüber: Darf ein Betrüger intensiver überwacht werden, als ein Mörder? Die Mitglieder schlossen einstimmig die Ja-Parole.

Die Jungfreisinnige Schwyz stellen sich einstimmig hinter das Referendum gegen den «Kuh-Handel» und werden sich auch aktive daran beteiligen.